Diplom-Finanzwirtin / Steuerberaterin
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Steuern/Buchhaltung
Vermögensübertragungen gegen wiederkehrende Leistungen sind in der Praxis eine gängige Form der Generationennachfolge. Unlängst hat die Finanzverwaltung den „Rentenerlass“ überarbeitet (BMF 11.3.10, IV C 3 - S 2221/09/10004) und einige Dinge neu geregelt. Der Beitrag stellt am Beispiel der Übertragung einer Rechtsanwaltspraxis die unentgeltliche Übertragung gegen Versorgungsleistungen der entgeltlichen Übertragung gegenüber und geht auf die Änderungen durch das BMF-Schreiben ein. (Beitrag aus „Praxis Freiberufler-Beratung“ [Ausgabe 9/2010])...
Steuern/Buchhaltung
Gehen Sie als Rentner trotz Rentenbezugs noch einer nichtselbstständigen Beschäftigung nach, sollten Sie bei der Berechnung des Sonderausgabenabzugs für die Vorsorgeaufwendungen besonders aufmerksam sein. Denn die Berechnung ist komplex und deshalb fehleranfällig. In diesem Beitrag wird anhand von Beispeielen detailiert auf das Thema Sonderausgabenabzug bei beschäftigten Rentnern eingegangen. (Beitrag aus „WISO SteuerBrief“ [Ausgabe 9/2010])...
Steuern/Buchhaltung
Die Rechtsprechung hatte schon häufig die Frage zu klären, unter welchen Voraussetzungen die Beteiligung eines Freiberuflers an einer Kapitalgesellschaft zum notwendigen oder zum gewillkürten Betriebsvermögen gehört. Dennoch sind Beteiligungen immer wieder Streitgegenstand (derzeit sind allein drei Verfahren beim BFH anhängig). Der Beitrag fasst daher den gegenwärtigen Stand in der Rechtsprechung zusammen und gibt Argumentationshinweise für die Beratungspraxis. 1. Beteiligungen als notwendiges Betriebsvermögen Zum notwendigen Betriebsvermögen (§ 4 Abs. 1, § 5 EStG) gehö...
Steuern/Buchhaltung
Schuldzinsen, die nach der Veräußerung einer sogenannten wesentlichen Kapitalbeteiligung anfallen, können nachträglich als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Dies gilt zumindest dann, wenn der Verkaufserlös nicht zur Tilgung des bei Anschaffung der Beteiligung aufgenommenen Darlehens ausreicht. Das hat der Bundesfinanzhof in Abkehr von seiner bisherigen Rechtsprechung beschlossen....
Steuern/Buchhaltung
Musterverfahren zum Werbungskostenabzug bei Kapitaleinnahmen: Wahren Sie Ihr Recht! Bis zur Einführung der Abgeltungsteuer wurden Aufwendungen, die zum Erwerb, zur Sicherung oder zur Erhaltung von Kapitaleinnahmen dienten, diesen entweder in tatsächlicher Höhe oder als Werbungskostenpauschbetrag (51 Euro für Ledige bzw. 102 Euro für Verheiratete) gegengerechnet. Dies betraf vor allem Gebühren für die Depotverwaltung, Bankspesen, Fachliteratur, Reisekosten zu Hauptversammlungen, Beratungskosten, Agio, Geldbeschaffungskosten (zum Beispiel Sollzinsen für einen Wertpapierkredit). Zusätzlich war ein so...
Steuern/Buchhaltung
Sofern in Ihrer Praxis notwendige oder lohnenswerte Investitionen anstehen, sollten Sie unbedingt erwägen, diese noch im Jahr 2010 zu tätigen. Denn mit Ablauf des Jahres 2010 entfällt die Möglichkeit, für Anschaffungen die degressive Abschreibung zu nutzen. Zudem verschärfen sich die Voraussetzungen, um einen Investitionsabzugsbetrag in Anspruch nehmen zu können.(Beitrag aus „Zahnärzte Wirtschaftsdienst“ [Ausgabe 8/2010])...
Steuern/Buchhaltung
Die Praxiswertbestimmung ist insbesondere im Rahmen einer Praxisveräußerung von großer Bedeutung. In diesem Beitrag werden Ihnen die vier wichtigsten Verfahren zur Praxiswertermittlung vorgestellt. Um einen für den Verkäufer möglichst hohen bzw. für den Käufer möglichst niedrigen Kaufpreis zu erreichen, ist eine parallele Anwendung mehrerer Verfahren zu empfehlen.(Beitrag aus „Praxisführung professionell“ [Ausgabe 8/2010])...
Steuern/Buchhaltung
Kinder, die andernorts studieren, aber bei den Eltern ein Zimmer bewohnen und dort auch mit Hauptwohnsitz gemeldet sind, müssen Zweitwohnungssteuer zahlen – dies gilt zumindest für Berlin, wie der Bundesfinanzhof entschieden hat. Im konkreten Fall ging es um einen Studenten, der von 2001 bis 2003 in einem Studentenwohnheim in Berlin wohnte, mit seinem Hauptwohnsitz aber im Wohnort seiner Eltern gemeldet war. Dort nutzte er sein altes Kinderzimmer. Das Finanzamt forderte Zweitwohnungssteuer ein und bekam vor dem höchsten deutschen Steuergericht Recht. Begründung: Ein zum Schlafen oder Wohnen genutztes Kinderzimm...
Steuern/Buchhaltung
Eine Betriebsveräußerung innerhalb der Behaltensfrist von fünf Jahren (§ 13a Abs. 5 ErbStG a.F.) führt auch dann zum Wegfall der Steuervergünstigungen nach § 13a Abs. 1 und 2 ErbStG a.F., wenn sie aufgrund gesetzlicher Anordnung erfolgt. Dies gilt auch für die Veräußerung der Praxis eines Freiberuflers (BFH 17.3.10, II R 3/09). Sachverhalt Der minderjährige Kläger ist Alleinerbe seines 2006 verstorbenen Vaters (V), eines Arztes. Da der Kläger nicht über die für eine Fortführung der freiberuflichen Praxis erforderliche Berufsqualifikation verfügte,...