Leiter Forschung und Entwicklung (Medien)
IWW Institut für Wirtschaftspublizistik GmbH & Co. KG
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Aktuelles
23 Jahre ist die jetzige Gebührenordnung der Zahnärzte (GOZ) alt. Viele aktuelle Behandlungen kommen darin nicht vor. Die neue GOZ reagiert auf die Weiterentwicklung und den wissenschaftlich-technischen Fortschritt in der Zahnmedizin. Damit werden auch häufig aufgetretene rechtliche Streitfälle geklärt. Häufige Leistungen, die bisher nicht im Gebührenverzeichnis enthalten waren, wurden aufgenommen. Damit soll eine je nach Diagnose regelgerechte Versorgung gewährleistet werden. Geregelt ist in der Gebührenordnung, was Zahnärzte ihren Privatpatienten in Rechnung stellen dürfen. Gesetzlich ...
Aktuelles
Die Umsätze von Ärzten aus Heilbehandlungen sind gemäß § 4 Nr. 14 UStG grundsätzlich steuerfrei. In der Praxis stellt sich daher immer wieder die Frage, welche Tätigkeiten eines Arztes unter den Begriff der Heilbehandlung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes fallen. Besondere Abgrenzungsschwierigkeiten ergeben sich in den Bereichen, in denen kein konkretes Arzt-Patientenverhältnis besteht. Der Bundesfinanzhof hat in einem Urteil vom 18.08.2011 unter anderem festgestellt, dass es für die Steuerfreiheit nicht auf die unmittelbare Erbringung einer Leistung gegenüber einem Patienten ankommt (A...
Aktuelles
Der viel diskutierte Referentenentwurf zur Novellierung der GOZ ist in der vergangenen Woche vom Bundeskabinett verabschiedet worden. Im Vergleich zum Referentenentwurf wurden noch folgende Veränderungen vorgenommen: Das Zielleistungsprinzip, das in der Praxis immer wieder zu Diskussionen mit privaten Kostenträgern führt, wurde deutlich entschärft. Bei der Bemessung der Gebühr nach § 5 Abs. 2 GOZ entfällt jetzt der notwendige Vergleich des im konkreten Fall benötigten Zeitaufwandes mit dem durchschnittlichen Zeitaufwand. Diese Forderung war auch kaum realisierbar, denn die Frage hätte...
Aktuelles
Ein Facharzt für Orthopädie hatte eine Facharztpraxis mit dem Patientenstamm der Kassenpatienten erworben. Der Kaufpreis entfiel zum Teil auf die Praxiseinrichtung, zum größeren Teil aber auf den Praxiswert, der anhand des vom Veräußerer erzielten Umsatzes und Gewinns ermittelt worden war. Der Erwerber führte die Praxis fort und nahm auf den Praxiswert Absetzungen für Abnutzung (AfA) vor. Das Finanzamt war der Auffassung, die Hälfte des vom Kläger entrichteten Betrags für den Praxiswert entfalle auf den "wirtschaftlichen Vorteil einer Vertragsarztzulassung". Dieser sei vom P...
Aktuelles
Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) befassen sich zurzeit intensiv mit der Online-Abrechnung. Hintergrund ist, dass durch die anstehende Einführung der papierlosen Abrechnung zwischen KZV und Krankenkasse ab 2012 die Chance bzw. die Notwendigkeit besteht, die Abrechnungsdaten aus der Praxis in der KZV ebenfalls papierlos zu erhalten, also nicht mehr vom Papier erfassen zu lassen oder Disketten einzulesen, sondern die Datensätze direkt aus dem Internet zu laden und weiterzuverarbeiten. In diesem Beitrag zeigt der Autor auf, wie Sie sich darauf vorbereiten können. (Beitrag aus „Abrechnung aktuell Zahnärzte“ -Ausgabe 9/2011-)...
Aktuelles
Das Schiedsamt hat zum 1. Juli 2011 die neuen Arzneimittelrichtgrößen für die Berliner Kassenärzte festgelegt. Dabei mindern sich Richtgrößen für bestimmte Fachgruppen erheblich. Stichwort Richtgrößenprüfung Die Richtgrößenprüfung ist die Regelprüfmethode zur Überprüfung wirtschaftlicher Verordnungsweise in der GKV (§ 106 SGB V). Die Richtgröße ist ein für jeden Patient zugeteilter Durchschnittswert, der vom Verordnungsvolumen des einzelnen Arztes in der Vergangenheit, der Fachgruppe und dem auf Landesebene vereinbarten Ausgabenvolumen a...
Aktuelles
In einem Beschluss vom 1. Juni 2011 (Az: 1 BvR 233/10) hat das Bundesverfassungsgericht das zahnärztliche Werberecht weiter liberalisiert und damit der Zahnärzteschaft interessante Werbemöglichkeiten eröffnet. Der die Verfassungsbeschwerde führende Zahnarzt betreibt neben seiner Tätigkeit in einer Gemeinschaftspraxis ein zahntechnisches Labor, eine Implantologie GmbH und eine Verlagsgesellschaft, die Fachliteratur für Patienteninformationen vertreibt.(Beitrag aus „Zahnärzte Wirtschaftsdienst“ -Ausgabe 8/2011-)...
Aktuelles
In seinem ersten Urteil befasste sich das SG Düsseldorf mit Heilmittelrichtgrößenregressen in den Jahren 2006 und 2007 in Höhe von knapp 120.000 Euro. Ein Orthopäde machte geltend, er übe seine fachärztliche Tätigkeit in einer Schwerpunktpraxis für Erkrankungen des Rückens und der Weichteile aus und behandele eine dementsprechend selektierte multimorbide Patientenschaft. Zwischen 1986 und 2003 habe er in verschiedener Weise Rückenschulprogramme aufgebaut und durchgeführt. Das SG bestätigte jedoch die von den Prüfgremien festgesetzten Regresse. (Beitrag aus „Arzt- und Medizinrecht kompakt“ -Ausgabe 8/2011-)...
Aktuelles
Im Rahmen der CAD/CAM-Technologie hat sich die digitale Abformung oder opto-elektronische Abformung von Gebisssituationen zur Erstellung eines digitalen Datensatzes als starker Trend auch im Bereich der Zahnmedizin kristallisiert. Dieser Beitrag beleuchtet das Verfahren aus dem Blickwinkel der Abrechnung. (Beitrag aus „Privatliquidation aktuell“ -Ausgabe 8/2011-)...