Leiter Forschung und Entwicklung (Medien)
IWW Institut für Wirtschaftspublizistik GmbH & Co. KG
Die neuesten Beiträge von SCOOP.de als Live-Ticker für Ihre Berater-Homepage

Aktuelles
Urteil des Sozialgericht Düsseldorf, S-2-KA-61/08 vom 14.07.2010 (nicht rechtskräftig) In dem Fall hatte ein Zahnarzt mit einem Dentallabor einen Einkaufstarif vereinbart, zu dem die Leistungen gegenüber den Krankenkassen eigentlich abgerechnet werden durften. Das Dentallabor vertrieb aber insbesondere Produkte aus Asien (Hongkong), die zu Preisen weit unter den deutschen Herstellungskosten bezogen wurden. Den Überschuss teilten sich das Labor einerseits und der Zahnarzt andererseits, indem ein Rabatt in Höhe von 20% vereinbart wurde. Diese Rückerstattung wurde per Post oder persönlich dem Zahnarzt übe...
Aktuelles
Die Erstattung der Aufwandspauschale gemäß § 275 Abs. 1c S. 3 SGB V an ein Krankenhaus hängt davon ab, ob es durch ein Fehlverhalten des Krankenhauses zu dem Prüfverfahren gekommen ist (Bundessozialgericht, Urteil vom 22.06.2010, AZ.: B 1 KR 1/10 R). Nachdem der Terminsbericht des Bundessozialgerichts (BSG) bereits angekündigt hat, welche Rechtsauffassung das BSG zum umstrittenen Thema der Aufwandspauschale gemäß § 275 Absatz 1 Satz 3 SGB V vertritt, wurde nunmehr auch das am 22. Juni 2010 ergangene Urteil veröffentlicht. Entgegen aller Vorinstanzen entschied das BSG, dass ein Kran...
Aktuelles
Die Rechtsprechung hatte schon häufig die Frage zu klären, unter welchen Voraussetzungen die Beteiligung eines Freiberuflers an einer Kapitalgesellschaft zum notwendigen oder zum gewillkürten Betriebsvermögen gehört. Dennoch sind Beteiligungen immer wieder Streitgegenstand (derzeit sind allein drei Verfahren beim BFH anhängig). Der Beitrag fasst daher den gegenwärtigen Stand in der Rechtsprechung zusammen und gibt Argumentationshinweise für die Beratungspraxis. 1. Beteiligungen als notwendiges Betriebsvermögen Zum notwendigen Betriebsvermögen (§ 4 Abs. 1, § 5 EStG) gehö...
Aktuelles
Der Vorstand der Bundeszahnärztekammer hat auf seiner Sitzung am 19. Mai 2010 eine neue Musterberufsordnung verabschiedet. Die wichtigsten Änderungen sollen im Folgenden kurz dargestellt werden. Wichtige Änderungen der neuen MBO-Z Die wesentlichen Änderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Der Anwendungsbereich der MBO wurde an die veränderten europäischen Vorgaben angepasst und erfasst nun auch alle vorübergehend oder gelegentlich im Geltungsbereich tätigen Berufsangehörigen. Verschärft wurde die Pflicht zum Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Das Bestehe...
Aktuelles
Schuldzinsen, die nach der Veräußerung einer sogenannten wesentlichen Kapitalbeteiligung anfallen, können nachträglich als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Dies gilt zumindest dann, wenn der Verkaufserlös nicht zur Tilgung des bei Anschaffung der Beteiligung aufgenommenen Darlehens ausreicht. Das hat der Bundesfinanzhof in Abkehr von seiner bisherigen Rechtsprechung beschlossen....
Aktuelles
Die Frage, welche Kosten Sie bei den Einkünften aus Kapitalvermögen gegenrechnen können, hat sich seit der Einführung der Abgeltungsteuer gedreht. Früher war es vorteilhaft, wenn Kosten als Werbungskosten behandelt wurden. Jetzt ist es besser, wenn sie als Anschaffungskosten eingestuft werden. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie Sie die neueste Rechtsprechung nutzen können, um Ihre persönliche Steuer-Spar-Strategie zu entwickeln. (Beitrag aus „WISO SteuerBrief“ [Ausgabe 9/2010])...
Aktuelles
Wenn die Stationsärztin im Krankenhaus öfter am Computer als beim Patienten sitzt, dann läuft etwas verkehrt. Zu diesem Schluss kam das Klinikum Coburg nach einem internen Projekt, das Aufgaben und Zeitaufwand von Stationsärzten dokumentierte. Damit auf diese Erkenntnis auch Taten folgen können, wurde in einem weiteren Projekt erprobt, wie die Ärztinnen und Ärzte entlastet werden können. Abgeguckt von gut organisierten Arztpraxen, fiel der Blick umgehend auf die MFA, die täglich den Patientenansturm ebenso wie die Flut von Terminvereinbarungen und Krankeninformationen bewältigt. Im Klinikum Coburg wird sie jetzt bevorzugt als ...
Aktuelles
Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer können dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. Damit hat das Gericht die Regelung als verfassungswidrig eingestuft, wonach diese Kosten nur noch abgesetzt werden können, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit bildet. Im konkreten Fall hatte ein Lehrer geklagt, der sein häusliches Arbeitszimmer ausschließlich zur Vor- und Nachbereitung des...
Aktuelles
Das „Burn-out-Syndrom“, das „Ausgebranntsein“, wurde erstmals im Jahr 1974 von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger beschrieben. Das Risiko des „Ausgebranntseins“ tragen insbesondere Leistungsträger. Da beständige Anspannung ohne entsprechende Phasen der Entspannung praktisch jeden Menschen, vom Kleinkind bis zum Hochbetagten, treffen kann, ist das Burn-out-Syndrom ubiquitär zu beobachten. Dennoch sind es gerade die Menschen in hoher Verantwortung mit einem besonderen Leistungsanspruch und besonderer Motivation, die gefährdet sind, „auszubrennen“. Hierzu zählen in...