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Aktuelles
Ist ein Partner in einer Partnerschaftsgesellschaft mit der Bearbeitung eines Auftrags befasst, so kann er auch für vor seinem Eintritt in die Partnerschaft begangene berufliche Fehler eines anderen mit dem Auftrag befassten Partners haften; selbst wenn er sie nicht mehr korrigieren kann. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 19. November 2009 (Az.: IX ZR 12/09) entschieden. Im konkreten Fall machte eine in einer Partnerschaftsgesellschaft firmierte Anwaltskanzlei Provisionsansprüche aus den Jahren 1997 und 1998 für ihren Mandanten geltend. Die Kanzlei erhob vor dem Landgericht (LG) Koblenz Stufenklage hinsichtlic...
Steuern/Buchhaltung
Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) hat unlängst eine CD mit den Daten von über 1.500 Personen erworben, die unversteuertes Vermögen bei einem Schweizer Geldinstitut angelegt haben sollen. Der Ankauf weiterer Daten durch den Bund und/oder andere Bundesländer wird derzeit geprüft. Viele Bürger mit unversteuerten Einnahmen nicht nur aus Schweizer Kapitalanlagen fürchten, dass sie entdeckt werden könnten. In diesem Zusammenhang fällt dann regelmäßig der Begriff der „Selbstanzeige“. Nach einer aktuellen Pressemitteilung des Finanzministeriums NRW sind allein dort bislang 572 Selbstanzeigen bei den Finanzämtern eingegangen. In diesem Beitrag ...
Praxisführung/Marketing/Strategie
Auch Zahnärzte sind vor Forderungsausfällen nicht gefeit. Zeigen sich Patienten zahlungsunwillig, scheuen Praxisinhaber allerdings oft den mit der Beitreibung des Honorars verbundenen personellen und sachlichen Aufwand sowie die mit der Einziehung verbundenen Kosten. Häufig beauftragen die Behandler daher externe Dienstleister, um diese unliebsame Aufgabe erledigen zu lassen. So bequem das „Outsourcing“ des Forderungsmanagements auch ist - Sie dürfen den Patienten nicht einfach vor vollendete Tatsachen stellen. (Beitrag aus „Privatliquidation aktuell“ [Ausgabe 3/2010])...
Betriebswirtschaft/Praxisbewertung
Der Beitrag greift steuerliche Zweifelsfälle im Zusammenhang mit dem Zuflusszeitpunkt bei Privathonoraren, dem Leistungsumfang einer Praxisausfallversicherung und der Zahlung von Umsatzsteuer und Lohnsteuer per Einzugsermächtigung auf. 1. Privathonorare von Verrechnungsstellen (Zuflusszeitpunkt) Grundsätzlich gilt, dass Honorare von Privatpatienten, die ein Arzt durch eine privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) einziehen lässt, dem Arzt bereits mit dem Eingang bei der PVS zugeflossen sind und dass diese die Beträge nur als Bevollmächtigte des Arztes vereinnahmt (H 11 EStH „Arzthonorar“...
Praxisführung/Marketing/Strategie
In der ZFA-Fachklasse des ersten Ausbildungsjahres unterhalten sich drei Azubis über ihre Aufgaben in der Praxis: „Ich durfte gestern bei einer Patientin Amalgam-Füllungen polieren“, erklärt eine der Auszubildenden stolz. „Ich habe gelernt, verschiedene Abdruckmaterialien anzumischen. Dabei hat mein Chef mir die Unterschiede der Materialien erklärt und worauf es bei der Abformung ankommt.“ „Habt ihr es gut,“ schaltet sich die dritte Auszubildende ein. „Ich darf nur Schränke putzen und bei einfachen Behandlungen assistieren.“ Dieser Beitrag bietet Ihnen Beispiele dafür, welche Aufgaben eine Auszubildende zu einem bestimmten Zeitpunkt ihrer ...
Recht
Die Kosten einer notwendigen Nachbehandlung wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers stellen nur dann einen ersatzfähigen Vermögensschaden dar, wenn der Patient diese Nachbehandlung bereits hat durchführen lassen. Vor der Durchführung der Nachbehandlung sind Kosten noch nicht entstanden, d.h. es fehlt an einer vermögenswirksamen Maßnahme. Entsprechend können auch die Kosten für ein Privatgutachten oder einen Kostenvoranschlag nur dann ersetzt verlangt werden, wenn der Patient eine konkrete Behandlungsabsicht nachgewiesen hat. Hierfür reicht es nicht aus, wenn der Patient angibt, die Behand...
Steuern/Buchhaltung
Viele Patienten fragen nach einer Ratenzahlung, da es ihnen nicht immer möglich ist, umfangreiche Behandlungen sofort vollständig zu bezahlen. Darauf sollten Sie vorbereitet sein. Dieser Beitrag zeigt Ihnen verschiedene Möglichkeiten auf, Zahlungsmodalitäten zu gestalten und auf die unterschiedlichen Wünsche Ihrer Patienten einzugehen, so dass beide Seiten davon profitieren. Der Ratenvertrag Der Zahnarzt, der seinen Patienten einen Ratenvertrag anbietet, darf aufgrund seiner Eigenschaft als Freiberufler keine Zinsen verlangen. Freiberufler üben nach deutschem Recht Tätigkeiten aus, die nicht der Ge...
Praxisführung/Marketing/Strategie
In Ihrer Praxis kommt es mitunter zu unterschiedlichen Meinungen: Verschiedene Temperamente treffen aufeinander und kontroverse Ansichten sowie kulturelle Unterschiede machen das Miteinander häufig schwer. Die Patienten stellen unterschiedliche Ansprüche an ihre Betreuung, und der Praxisinhaber wünscht sich eine professionelle Praxiskultur. Damit Sie als zahnärztliche Mitarbeiterin diesen Anforderungen gerecht werden können, gibt Ihnen der Praxisknigge eine Hilfestellung. (Beitrag aus „Praxisteam professionell Zahnärzte“ [Ausgabe 3/2010])...
Praxisführung/Marketing/Strategie
Während ursprünglich primär ästhetische Indikationen im Vordergrund standen, ist in den letzten Jahren zusätzlich die Behandlung mit Keramik-Veneers im Rahmen von restaurativen und dauerhaft funktionskorrigierenden Indikationen hinzugekommen. Keramik-Veneers können heute hauchdünn hergestellt werden und bieten optimale Eigenschaften für Lichtbrechung und farbliche Individualisierung. Die Behandlung mit Keramik-Veneers oder einer Teilkrone wird als minimalinvasiv bezeichnet, sie ist farblich brillianter und kann parodontal atraumatischer erfolgen. Dieser Beitrag zeigt die bestehenden Abrechnungsmöglichkeiten für Keramik-Veneers je nach ...